Aloha, Waikiki
Abschied von L.A., zwei Vulkane über den Wolken, ein nagelneuer Mustang – und zum Sonnenuntergang ein Infinity Pool direkt am Meer.

Abschied von L.A., ein paar Stunden über dem Pazifik, und dann: Honolulu.
Der erste Blick runter auf Waikiki: türkisblaues Wasser, Palmen, das rosa Hotel am Strand und hinten der Diamond Head. So hab ich mir Hawaii vorgestellt – und es schaut tatsächlich so aus.
Servus, L.A.
Tag 3 startet eigentlich ganz gemütlich, denn heute steht nur ein einziger Punkt auf dem Plan: der Flug. Der geht allerdings schon um 10:15 Uhr – also doch nicht zu spät starten. Praktisch, dass der Jetlag eh noch mit dabei ist: früh aufstehen, früh frühstücken (wieder sehr gut), und dann mit dem Uber ab zum Flughafen. Wieder eine knappe Stunde Fahrt, hat aber alles gut gepasst.
Zwei Vulkane über den Wolken
Um vier Uhr nachmittags Ortszeit dann Honolulu. Und der Anflug war natürlich Wahnsinn: Schon von Weitem haben der Haleakalā auf Maui und der Mauna Kea auf Big Island aus den Wolken rausgeschaut. Ich hab die ganze Zeit gerätselt, was was ist und welche Insel gerade welche ist – in echt schaut’s halt doch immer ein bisschen anders aus als auf der Karte, wenn man einfach von oben draufschaut.

Zum Schluss dann der Landeanflug auf Honolulu – und die Spannung stieg ins Unermessliche.


Eine Blumenkette zur Begrüßung, also ein Lei, gab’s am Flughafen übrigens nicht. Das hatte ich mir irgendwie romantischer vorgestellt 😄 Aber gut, ich war ja nicht zum Kettenabholen hier.
Mustang statt Camaro
Dann ab zum Mietwagenschalter, den Sportwagen abholen. Gemietet hatte ich die Sport-Klasse und insgeheim auf einen Camaro SS gehofft. Warum ausgerechnet der? Weil das das Auto von Danny Williams aus Hawaii Five-0 ist. Genau deshalb hab ich auf Oʻahu auch bewusst kein Cabrio genommen – Dannys Camaro ist ja auch keins. Meine Hoffnung: Die Auswahl am Mietwagenstand ist so groß, dass ich mir aus der Kategorie einfach einen aussuchen kann. Pustekuchen: Ein paar Camaros hab ich auf der Insel zwar herumfahren sehen, aber bei den Mietwagenfirmen hatte keiner einen. Da gab’s immer nur Mustangs.
Dafür war’s dann ein Mustang GT mit V8 und knapp 500 PS – und der war tatsächlich nagelneu. Als ich ihn bekommen hab, standen gerade mal 6 Kilometer auf dem Tacho. Das war schon richtig cool.
Ankommen im Sheraton
Und damit ab zum Hotel. Bei der Anfahrt zum Sheraton Waikiki lief in meiner Playlist dann auch noch „Uptown Girl“ von Billy Joel – besser kann man auf Hawaii nicht ankommen.
Und der Blick aus dem Fenster? Den gibt’s ganz oben auf dieser Seite. Ich glaub, da muss ich nicht mehr viel dazu sagen.
Das Hawaii-Feeling war jedenfalls sofort da: Gefühlt läuft hier jeder im Hawaiihemd rum. Vielleicht nicht unbedingt die Einheimischen, aber alle, die im Hotel und in den Läden arbeiten, und ein Großteil der Urlauber sowieso. Und alle haben diesen entspannten Aloha-Vibe drauf, der sofort ansteckt. Man kommt an, und es ist einfach Urlaub.
Den Abend hab ich dann gemütlich verbracht, ein bisschen rumgeschaut und gebummelt – Einkaufsmöglichkeiten gibt’s in Waikiki mehr als genug. Direkt nebenan steht übrigens das Royal Hawaiian, das rosa Hotel, das man auch vom Balkon aus sieht. Da zieh ich in der letzten Woche noch ein. Hier also schon mal eine kleine Vorschau.

Infinity Pool zum Sonnenuntergang
Zum Schluss noch der Pool, auf den ich mich schon besonders gefreut hatte. Erstens: Adults only. Zweitens: ein riesiger Infinity Pool, angeblich der größte der ganzen Insel – auf jeden Fall richtig groß und richtig Hammer. Und genau zum Sonnenuntergang war ich dort.


Danach noch Abendessen – und das war’s dann auch schon mit Tag 3. Aloha, Hawaii.